Haarpflege – 5 Tipps für gesundes Haar

Haarpflege – 5 Tipps für gesundes Haar

Ob lockig, glatt, fein, kraus, coloriert oder wild – wir feiern Individualität! Damit du deiner Mähne genau die Haarpflege schenkst, die sie benötigt, bekommst du hier wertvolle Tipps für gesundes Haar. 

  1. Haarpflege – der Aufbau der Haare
  2. Haarpflege – Tipp 1: Haare richtig waschen
  3. Haarpflege – Tipp 2: Conditioner für gesundes Haar verwenden
  4. Haarpflege – Tipp 3: Hitze vermeiden
  5. Haarpflege – Tipp 4: passende Haarpflegemittel für gesunde Haare
  6. Haarpflege – Tipp 5: hochwertige Haarpflege-Tools verwenden

Mit den Haaren verhält es sich wie mit der Haut. Was sie wirklich benötigen, hängt vor allem vom Haartyp ab. Allerdings gibt es gewisse Dinge, die Haare und auch die Kopfhaut generell so gar nicht mögen und Dinge, für die deine Haare sich mit gesundem Glanz bedanken werden – jedenfalls, wenn du unsere Haarpflege-Tipps für gesunde Haare regelmäßig befolgst. Natürlich wird’s den berühmten Bad-Hair-Day mal geben, aber mit der richtigen Haarpflege werden die Good-Hair-Days überwiegen. Doch schauen wir uns doch erst einmal den Aufbau der Haare an, bevor wir uns den Dos & Don’ts der Haarpflege widmen.

1. Haarpflege – der Aufbau der Haare

Haare bestehen aus Haarschaft und Wurzel. Der sichtbare Teil ist der Haarschaft, den wir als unsere Haare bezeichnen. Jedes Haar besteht aus drei Schichten: Cuticula, Cortex und Medulla.

Die äußerste Schicht, Cuticula oder auch Schuppenschicht genannt, besteht aus abgestorbenen Zellen. Gesunde Haare mit intakter Schuppenschicht glänzen so schön Im Licht, weil die Hornplättchen flach anliegen, ähnlich wie bei einem Tannenzapfen. Fällt Licht auf die Haare, reflektiert es die Schuppenschicht und das Haar glänzt. Ist die Schuppenschicht angeraut, wirkt das Haar matt, verknotet schnell und an den Haarspitzen ist oft Spliss zu sehen.

Den größten Teil eines Haars macht die zweite Schicht aus, die Faserschicht (Cortex). Sie besteht aus feinen Keratinfasern. Eine Art Kittsubstanz verbindet die Fasern und macht sie elastisch und reißfest. Für chemische Behandlungen wie Blondierung oder Dauerwelle spielt diese Schicht eine entscheidende Rolle. Im Inneren befindet sich die Medulla, auch Markkanal genannt. Für die Haarpflege spielt diese Schicht keine Rolle.

Eine gute Haarpflege lohnt sich, denn ist die Schuppenschicht erst einmal angegriffen, können Anti-Spliss-Produkte die abstehenden Hornplättchen nur bis zur nächsten Haarwäsche kitten. Bei Spliss hilft leider nur der Gang zum Friseur. Mit unseren Haarpflege-Tipps für gesundes Haar beugst du Trockenheit und Spliss ganz einfach vor.

2. Haarpflege – Tipp 1: Haare richtig waschen

Haare waschen gehört für viele zur täglichen Pflege-Routine. Doch wie oft sollte man sich die Haare waschen? Meistens reicht es, die Haare alle zwei bis drei Tage zu waschen – vor allem, wenn Kopfhaut und Haare sehr trocken sind. Bei schnell nachfettendem Ansatz können die Haare täglich mit einem milden Shampoo gewaschen werden, wenn du dich nur mit frischem und fluffigem Haar wohl fühlst.

Aber: Der Talg aus der Talgdrüse in der Kopfhaut erfüllt eine wichtige Funktion. Er legt sich wie ein zarter Schutzfilm auf die Haut und verhindert so das Eindringen von Erregern und schädlichen Substanzen. Zudem hält er Kopfhaut und Haare geschmeidig. Durch zu häufiges Haare waschen mit Shampoos mit stark entfettenden Tensiden oder anderen potentiell reizenden Inhaltsstoffen wie Duftstoffen oder chemischen Konservierungsmitteln kann der zarte Schutzfilm gestört werden und die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht geraten.

Ein mildes Haarpflegemittel wie unser geruchsneutrales Shampoo reinigt Haare und Kopfhaut sanft mit milden Zuckertensiden. Gleichzeitig versorgt es Haare und Kopfhaut dank über 40 Prozent Aloe Vera Saft aus biologischem Anbau mit einem echten Feuchtigkeits-Boost. Unser festes Shampoo enthält neben sanften Kokostensiden pflegende Pflanzenöle und Aloe Vera, die Kopfhaut und Haare nähren und beruhigen. Beide Shampoos sind so mild und gut verträglich, dass sie auch jeden Tag verwendet werden können ohne die Kopfhaut zu reizen.

Und so massierst du das Shampoo richtig ein:
Shampoo in den Handflächen verteilen und auftragen.
Massiere das Shampoo sanft in kreisenden Bewegungen in die Kopfhaut ein. Durch die leichte Massage werden Haaransatz und Kopfhaut gereinigt. Gleichzeitig wird die Mikrozirkulation in der Kopfhaut angeregt. So werden die Zellen besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.
Versuche immer in Wuchsrichtung der Haare zu massieren, um die Schuppenschicht nicht unnötig aufzurauen.
In der Regel reicht es vollkommen, nur die Kopfhaut zu shampoonieren. Längen und Spitzen werden beim Ausspülen ausreichend gesäubert. Es sei denn, du hast dich zuvor im Schlamm gewühlt, das Holi Festival besucht oder eine Ölkur über Nacht einwirken lassen, dann sollten natürlich auch Längen und Spitzen gewaschen werden.
Vermeide zu heißes Wasser, es entfettet die Haut und lässt die Haare aufquellen. Auch wenn’s Überwindung kostet: lauwarmes Wasser ist haar- und hautfreundlicher und auch deine Nebenkosten und die Umwelt profitieren vom geringeren Energieverbrauch.

Unser Festes Shampoo

Reinigt und pflegt Kopfhaut und Haare mit pflanzlichen Tensiden und natürlicher Aloe Vera.

Zum Produkt

3. Haarpflege –Tipp 2: Conditioner für gesundes Haar verwenden

Für extra Glanz und Geschmeidigkeit sorgt zum Abschluss der Haarpflege ein Conditioner. Durch den leicht sauren pH-Wert des Haarpflegemittels schließt sich die Schuppenschicht. Nährende Wirkstoffe wie Bio-Kokosöl und Bio-Sheabutter in unserem festen und umweltfreundlichen Conditioner pflegen die Haare und machen sie seidig und weich. Zudem enthält er ein pflanzliches Wachs, das die Haare bis in die Spitzen schützt und so weniger Anfällig für Spliss und Trockenheit macht.

Ist deine Kopfhaut trocken und dein Haar dick oder stark gelockt, kannst du den Conditioner auch am Haaransatz auftragen. Bei feinem Haar nur in Längen und Spitzen geben und anschließend mit lauwarmem Wasser ausspülen.

Coloriertes oder blondiertes Haar ist besonders empfindlich, da durch die chemische Behandlung die Schuppenschicht gelockert wurde. Chemisch behandeltes Haar sollte deshalb immer nach dem Haare waschen mit einem Conditioner gepflegt und regelmäßig mir einer nährenden Haarmaske gepflegt werden. Diese kannst du übrigens ganz einfach zu Hause selbst anrühren.

Vegane DIY-Haarkur:

  • Etwas Bio-Mandelöl in eine Schüssel geben (bei feinem Haar weniger)
  • Eine Bio-Banane zerdrücken
  • Ein wenig Bio-Kokosmilch dazu geben

Die Zutaten vermengen und aufs handtuchtrockene Haar auftragen. Bei sehr trockener und juckender Kopfhaut kann die DIY-Haarkur auch auf den Haaransatz aufgetragen und einmassiert werden. Etwa 20 Minuten einwirken lassen, am besten unter einer Duschhaube oder einem Handtuch-Turban, da die Haarkur durch die entstehende Wärme so noch besser vom Haar aufgenommen wird. Gründlich ausspülen et voilà!

4. Haarpflege – Tipp 3: Hitze vermeiden

Ob ein zu heißer Föhn, Glätteisen, Lockenstab oder heißes Wasser – Haare und Kopfhaut mögen keine Hitze. Lass dein Haar an der Luft trocknen, wenn möglich. Wenn’s ohne Föhn oder andere Haarstyling-Tools nicht geht, schalte das Gerät nicht auf die heißeste Stufe und achte darauf, die Haare nie zu lange Hitze auszusetzen. Den Föhn immer in Wuchsrichtung der Haare halten, damit die Schuppenschicht sich nicht aufstellt und die Föhnluft immer etwas in Bewegung halten.

5. Haarpflege – Tipp 4: passende Haarpflegemittel für gesunde Haare

Genau wie die Hautpflege, sollte die Haarpflege auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Kann man seine Haare zu viel pflegen? Ja! Jedenfalls kann man sie mit zu reichhaltigen Haarpflegemitteln beschweren. Hier ein kleiner Überblick über Haar- und Kopfhautzustände und geeignete Haarpflegemittel.

Haarpflege für trockene oder juckende Kopfhaut
Mildes Shampoo mit nährenden Ölen verwenden, etwa unser festes Shampoo.
Haare mit lauwarmem Wasser waschen.
Nach dem Haarewaschen sanft trocken tupfen, nicht rubbeln.
Die Haare wenn möglich an der Luft trocknen lassen.
Aloe Vera Gel oder Spray beruhigt gereizte Kopfhaut und versorgt sie intensiv mit Feuchtigkeit.
Rosenwasser hilft der Kopfhaut, wieder in ihre Balance zu finden und spendet Feuchtigkeit. Auch für feines Haar geeignet.
Auf trockene Stellen am Abend etwas Mandelöl oder Arganöl geben und über Nacht einwirken lassen. Bei Bedarf die gesamte Kopfhaut am Abend mit einem pflanzlichen Pflegeöl massieren und den Moment genießen.

Haarpflege für fettige Kopfhaut
Leichte Haarpflegemittel wie unser klares Shampoo verwenden.
Conditioner immer nur auf Längen und Spitzen geben.
Rosenwasser kann die Aktivität der Talgdrüsen ausbalancieren – nach dem Haare waschen auf die Kopfhaut sprühen.
Zwischen zwei Wäschen frischt ein Trockenshampoo die Frisur auf.

Haarpflege für trockene Spitzen
Immer einen Conditioner verwenden.
Bei feinem Haar Rosenwasser oder Aloe vera Spray in Längen und Spitzen geben.
Bei kräftigen Haaren, Locken oder krausem Haar etwas Mandelöl oder unser feines Arganöl aus kontrolliert biologischem Anbau in den Handflächen verreiben und in die Spitzen einmassieren.
Haare nach dem Waschen nur leicht am Ansatz anföhnen, dann an der Luft trocknen lassen.
Schütze deine Haare vor UV-Strahlung, Chlor- und Salzwasser. Etwas Mandelöl oder Arganöl in den Spitzen verteilen, bevor es an den Strand oder Pool geht.

Haarpflege für Locken
Locken lieben nährende Öle und Feuchtigkeit. Nach dem Haare waschen und bei Bedarf etwas Argan- oder Mandelöl in die Länge kneten.
Feines Haar mit Wellen oder Locken mit leichter Feuchtigkeitspflege pflegen, zum Beispiel Aloe Vera Spray.
Locken nie bürsten, am besten nur mit den Fingern kämmen.
Shampoo nur bei Bedarf verwenden, bei sehr trockenem Haar reicht auch Wasser und Conditioner zwischen zwei Haarwäschen.

Haarpflege für feines Haar
Feine Haare werden schnell strähnig und sind besonders empfindlich gegenüber mechanischen Reizen und Umwelteinflüssen. Damit sie frisch und luftig fallen, benötigen sie Haarpflegemittel, die sie nicht beschweren und mit viel Feuchtigkeit versorgen.
Mildes, klares Shampoo verwenden. Bei sehr feinem Haar nur einen Hauch Conditioner auf die Spitzen auftragen.
Alternativ zum Conditioner oder bei Bedarf etwas Aloe Vera Spray aufsprühen.
Trockenshampoo oder Haarpuder schenkt dem Haar mehr Griffigkeit und Volumen und verhindert schnelles Nachfetten.
Vorsichtig von den Spitzen zum Ansatz hin bürsten, um Haarbruch zu vermeiden.

Haarpflege bei Spliss und Haarbruch
Gespaltene Haarspitzen lassen sich mit Anti-Spliss-Pflege nur temporär kitten, bei der nächsten Wäsche sind die gespaltenen Spitzen wieder sichtbar. Deshalb lohnt es sich, Haarbruch durch intensive Haarpflege für gesundes Haar vorzubeugen.
Ist die Schuppenschicht stark beschädigt, entsteht Spliss. Damit sich die Haare nicht weiter nach oben Spalten, regelmäßig die Spitzen schneiden lassen.
Die Haare nie trocken rubbeln, immer nur sanft trocken tupfen.
Lässt du deine Haare gerade wachsen, stoßen die Spitzen oft auf die Schultern und brechen. Mit einem weichen Haargummi kannst du sie zu einem lockeren Bun zwirbeln, um die Haarspitzen in der Übergangsphase zu schonen.
Regelmäßig die Spitzen mit etwas Öl pflegen, damit sie geschmeidig bleiben.

Haarpflege bei Schuppen
Es gibt trockene und fettige Schuppen. Während fettige Schuppen oder eine stark gereizte Kopfhaut von einem Dermatologen begutachtet werden sollten, entstehen trockene Schuppen häufig durch falsche Haarpflegemittel oder bestimmte Pflegeangewohnheiten. Doch auch bei hormonellen Schwankungen oder in stressigen Phasen können sich vermehrt Schuppen bilden. Entspannungsübungen oder eine Auszeit in der Natur kann dir dabei helfen, schneller ins Gleichgewicht zu kommen. Außerdem kannst du deine Beauty-Routine ganz einfach optimieren:
Mildes Shampoo oder wenn nötig spezielle Haarpflegeprodukte für Schuppen verwenden.
Haare mit lauwarmem Wasser waschen.
Die Kopfhaut mit unserem beruhigenden und Feuchtigkeitsspendenden Aloe Vera Gel oder dem extra leichten Aloe Vera Spray pflegen.
Auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Omega-3-Fettsäuren (zum Beispiel Leinöl) achten.

6. Haarpflege – Tipp 5: hochwertige Haarpflege-Tools verwenden

Mechanische Reize wie scharfkantige Haarbürsten oder Kämme können die Schuppenschicht aufreißen. Verwende nur hochwertige Produkte mit abgerundeten Noppen, am besten aus nachhaltigen Materialien, um die Umwelt zu schonen.
Ein Mikrofaserhandtuch nimmt Feuchtigkeit schnell auf, da das Material sehr saugfähig ist. Wer einen nachhaltigen Lebensstil verfolgt, dürfte sich allerdings an dem wenig umweltfreundlichen Material wie Polyester oder Nylon stören, aus dem die Tücher hergestellt werden. Beim Waschen dieser synthetischen Materialien lösen sich feinste Fasern, die dann im Abwasser landen und von dort aus meist als Mikroplastik in die Gewässer gelangen, da auch modernste Filteranlagen sie nicht zurückhalten können 
(erfahre mehr darüber in unserem Blogebeitrag). Ein hautsympathisches Handtuch aus feiner Bio-Baumwolle eignet sich genauso gut und ist die nachhaltigere Lösung.

Fazit – gesundes Haar

Schöne, gesunde Haare wie aus der Werbung haben nur die wenigsten. Dafür hast du deine ganz eigene Schönheit und deine ganz persönliche Haarpracht, bei der sich die Natur schon etwas gedacht hat. Denn oft passt unsere Haarfarbe perfekt zum Hautton und auch zur Augenfarbe. Mit unseren Haarpflege-Tipps für gesundes Haar kannst du deine Haare wunderbar unterstützen und so deine persönliche Traummähne heranzüchten – und das ganz ohne chemische Inhaltsstoffe, die deine Haut reizen oder die Umwelt belasten.

Regelmäßiges Spitzen schneiden sollte je nach Bedarf erfolgen – Bei den meisten Frauen mit längeren Haaren sollten die Spitzen etwa alle sechs bis acht Wochen geschnitten werden. Mit einer ausgewogenen Ernährung und einem gesunden Lebensstil betreibst du Haarpflege von innen, denn genau wie die Haut hängt auch der Zustand von Haaren und Kopfhaut eng mit dem persönlichen Lifestyle zusammen. Auch die Einnahme von Präparaten wie Biotin oder Kieselsäure können sich positiv auswirken. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg mit diesem Haarpflege-Update für gesunde Haare!


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